Einundzwanzigster Vortrag

GA 173c/1917-01-20/p005 ·1917-01-20 · original (original)
Record: stenogram (shorthand transcript). Shorthand transcript taken during the lecture — the strongest kind of lecture record in this corpus. Evidence: «Diese dreibändige Ausgabe wurde auf der Grundlage der stenografischen Nachschriften vollständig neu bearbeitet.» (This three-volume edition was completely re-edited on the basis of the shorthand transcripts.). The publisher's description of GA 173a-c, as mirrored on AnthroWiki (GA 173a-c). The translation is the maintainer's, not a published one.

Diese Dinge hängen wirklich zusammen mit den zunächst tiefsten Impulsen der Menschheit. Und wir werden den Dingen näherkommen, ihnen für unsere Zeit näherkommen, wenn wir einschalten in unsere Betrachtungen etwas über die nächstliegende Aufgabe gerade derjenigen geisteswissenschaftlichen Weltbetrachtung, die wir zu der unsrigen gemacht haben. Bedenken Sie, daß angestrebt wird durch unsere anthroposophisch orientierte Geisteswissenschaft ein Verstehen gewisser geistiger Zusammenhänge, die in der Welt sind, ein Verstehen gewisser Kräfte, die in der Menschenwelt wirken, und nicht nur in der Menschenwelt wirken, insofern der Mensch in der Entwickelung ist zwischen Geburt und Tod, sondern auch insofern der Mensch in der Entwickelung ist zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Über diese Dinge in rechter Art zu denken, ist ja für den Menschen der Gegenwart heute schwierig, weil er verloren hat gewisse Eigentümlichkeiten, die in alten Zeiten der Menschheitsentwickelung da waren, eine Weile in den Untergrund getreten sind und wiederum aufleuchten müssen gerade durch dasjenige, was der Mensch als Geisteswissenschaft betreiben kann.

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