Einundzwanzigster Vortrag

GA 173c/1917-01-20/p012 ·1917-01-20 · original (original)
Record: stenogram (shorthand transcript). Shorthand transcript taken during the lecture — the strongest kind of lecture record in this corpus. Evidence: «Diese dreibändige Ausgabe wurde auf der Grundlage der stenografischen Nachschriften vollständig neu bearbeitet.» (This three-volume edition was completely re-edited on the basis of the shorthand transcripts.). The publisher's description of GA 173a-c, as mirrored on AnthroWiki (GA 173a-c). The translation is the maintainer's, not a published one.

Und, ich habe es ja öfter betont, dasjenige, was sich aus der Geisteswissenschaft heraus auf die übersinnliche Welt bezieht, was wir da an Begriffen und Ideen entwickeln, das ist selbstverständlich für die Lebenden und für die Toten. Daher habe ich empfohlen, den Toten in Gedanken vorzulesen, das heißt, im Hinblicke auf sie Gedanken zu entwickeln, die sich auf die übersinnliche Welt beziehen. Denn dadurch ist unmittelbar eine Brücke zu ihnen geschlagen, und zwar eine Brücke nicht nur zu denjenigen Toten, die vor kurzer Zeit gestorben sind, sondern überhaupt zu den Toten, auch zu denen, die vor längerer Zeit, vor langer Zeit gestorben sind.

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