Einundzwanzigster Vortrag
Es ist auch noch etwas anderes dazu notwendig, und das ist, daß man schon einmal den guten Willen hat, zu widerstreben all den Unwahrhaftigkeiten, von denen wir in diesen Betrachtungen gesprochen haben. Denn diese Unwahrhaftigkeiten, die durch die Welt schwirren, die sind auch dasjenige, was sich hineinstellt in die, sagen wir geistige Aura, und die es unmöglich macht, daß die Toten durch diesen dichten Nebel all des schwarzen Zeuges, was, um nur eines zu nennen, heute etwa von unserer Publizistik ausgeht an Unwahrheiten, die gedruckt und nachgesprochen werden, was sich da über die ganze Erde hinspannt als eine Aura des Unwahrhaftigen, hindurchdringen. Durch das durchzudringen, ist, wir können es geradezu mit diesen Worten sagen, den Toten außerordentlich schwierig. Daher ist es notwendig, daß man gerade versucht, sich mit Hilfe solcher Vorstellungen, wie wir sie entwickelten, um zu erkennen, was wirklich an konkreter Unwahrhaftigkeit heute durch die Welt schwirrt, aufzuklären, daß man wirklich sich auf diesem Felde bestrebt, die rein äußere Wahrheit des physischen Planes zu erkennen, soweit sie einem zugänglich ist, damit man nicht ein Nebelgebilde vor seine Seele stellt, durch das die geistige Welt eben einfach nicht durch kann. Sie werden begreifen, wie stark dieses nötig ist, was ich jetzt andeute.
Cite:
GA 173c/1917-01-20/p017 · edition original