Einundzwanzigster Vortrag

GA 173c/1917-01-20/p024 ·1917-01-20 · original (original)
Record: stenogram (shorthand transcript). Shorthand transcript taken during the lecture — the strongest kind of lecture record in this corpus. Evidence: «Diese dreibändige Ausgabe wurde auf der Grundlage der stenografischen Nachschriften vollständig neu bearbeitet.» (This three-volume edition was completely re-edited on the basis of the shorthand transcripts.). The publisher's description of GA 173a-c, as mirrored on AnthroWiki (GA 173a-c). The translation is the maintainer's, not a published one.

Das andere aber ist, daß diese Menschen, die sich so in die Kreise gewisser zeremoniell-magischer Gesellschaften begeben, sich selber wiederum eine Macht über den Tod hinaus, gewissermaßen eine ahrimanische Unsterblichkeit sichern. Und das ist der tragende Gedanke bei sehr vielen, das ist der tragende Gedanke. Für sie ist gewissermaßen die Gesellschaft, der sie sich angeschlossen haben, ein gewisser Bürge, daß Kräfte von ihnen über den Tod hinaus leben, die eigentlich nur leben sollten bis zu ihrem physischen Tode. Und dieser Gedanke lebt heute in mehr Menschen, als Sie denken, der Gedanke, sich eine ahrimanische Unsterblichkeit zu sichern, die ahrimanische Unsterblichkeit, die darinnen besteht, daß man nicht nur als einzelner, individueller Mensch wirkt, sondern daß man durch das Instrument einer solchen wie es charakterisiert worden ist — Gesellschaft wirkt. Solche Gesellschaften gibt es die mannigfaltigsten, und Menschen von gewissen Graden in solchen Gesellschaften, die wissen: Ich werde durch eine solche Gesellschaft mit den Kräften, die ich sonst abschließen müßte mit dem Tode, bis zu einem gewissen Grade unsterblich, die wirken über meinen Tod hinaus.

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Cite: GA 173c/1917-01-20/p024 · edition original