Zweiundzwanzigster Vortrag

GA 173c/1917-01-21/p010 ·1917-01-21 · original (original)
Record: stenogram (shorthand transcript). Shorthand transcript taken during the lecture — the strongest kind of lecture record in this corpus. Evidence: «Diese dreibändige Ausgabe wurde auf der Grundlage der stenografischen Nachschriften vollständig neu bearbeitet.» (This three-volume edition was completely re-edited on the basis of the shorthand transcripts.). The publisher's description of GA 173a-c, as mirrored on AnthroWiki (GA 173a-c). The translation is the maintainer's, not a published one.

Ebenso könnte man, wenn man zugleich anschauliche Begriffe bekommen könnte dafür, von einer Evolution sprechen, die für solche Zeiträume stattfindet in dem Bereiche, welchen die Toten durchmachen; denn da findet auch eine Evolution statt. Und an den verschiedensten Stellen, wo das sein konnte, wurde ja auch auf diese Evolution hingewiesen, verschiedene Ausführungen wurden darüber gemacht. Allein, so leicht wie es ist, über die Evolution auf dem physischen Plane zu sprechen — und Sie wissen ja, das ist schon nicht so ganz leicht in unserer materialistischen Zeit -, so leicht dieses also ist für den physischen Plan, ist es natürlich für die geistige Welt nicht, denn für die geistige Welt haben wir keine ordentlich geprägten Begriffe. Die Sprache ist für den physischen Plan geschaffen, und es müssen allerlei Verbildlichungen, allerlei Umschreibungen stattfinden, wenn man auf die geistige Sphäre, in der die Toten sind, hinweisen will gerade mit Rücksicht auf die Evolution.

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