Zweiundzwanzigster Vortrag
Nun kann man sagen: Im zweiten Stadium wird — und jetzt gilt eben die Richtung noch physisch, obwohl es aus dem Physischen hinausgeht — die Richtung nach dem jeweiligen Osten eingeschlagen. Und durch den jeweiligen Osten wandelt in einem gewissen Zeitpunkte der Tote in die rein geistige Welt hinein. Das ist also die Richtung nach dem Osten. Es ist wichtig, dieses sich einmal zu vergegenwärtigen, weil ein altes Wort verschiedener Brüderschaften, das aus besseren Zeiten der okkulten Menschheitserkenntnis sich bewahrt hat, heute noch darauf aufmerksam macht. In allerlei Brüderschaften wird von demjenigen, der gestorben ist, so gesprochen, daß er «eingegangen ist in den ewigen Osten». Solche Dinge, insofern sie nicht später zugesetzter Firlefanz sind, entsprechen alten Wahrheiten. Geradeso wie wir hier davon sprechen mußten, daß die Brustorgane ihre Gliederung aus dem Osten haben, so müssen wir das Hingehen, den Hingang des Toten durch den Osten uns vorstellen. Indem aber der Tote durch den Osten gewissermaßen austritt aus der physischen Welt in die geistige hinein, gelangt er schon in das Gebiet der Sphäre, das heißt, er erlangt die Möglichkeit, an den Sphärenkräften teilzunehmen, die nun nicht, wie hier der Mensch, zentrifugal, sondern zentripetal nach dem Mittelpunkte der Erde hin wirken; er gelangt in die Sphäre hinein, in die Möglichkeit, nach der Erde zu wirken.
Cite:
GA 173c/1917-01-21/p027 · edition original