Vierter Vortrag

GA 174a/1915-11-29/p016 ·1915-11-29 · original (original)
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Aber es ist nun ein Unterschied zwischen dem Erleben der einen Seelenart und der anderen Seelenart. Wenn wir eine Menschenseele erleben in der geistigen Welt, dann erleben wir sie ja natürlich nicht so — man braucht das kaum zu sagen, aber diejenigen, die noch gar nichts begriffen haben von dem Schauen in der geistigen Welt, glauben das -, daß man ihr gegenübertritt, wie man einem äußeren Wesen gegenübertritt; sondern man erlebt sie so, daß man das Wesen im Bewußtsein auftauchen fühlt. Und nun haben wir bei einer Seele, welche schon entkörpert ist, die schon durch die Pforte des Todes gegangen ist und der wir begegnen, das innere Erlebnis, daß sie da ist. Damit beginnt der Eindruck. Wir wissen: Da ist eine Seele. Aber wir müssen gleichsam uns in sie hineinleben, hineinfühlen. Wir müssen die Imagination so bekommen von ihr, daß wir uns am Schaffen der Imagination beteiligt fühlen.

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