Vierter Vortrag

GA 174a/1915-11-29/p018 ·1915-11-29 · original (original)
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Damit habe ich einen der Unterschiede angegeben, wie im unmittelbaren Erleben die Erfahrungen sich abspielen, die man in der geistigen Welt macht. Und so sind auch Erlebnisse, innere Erlebnisse notwendig zu unterscheiden, ob man nun Menschenseelen erlebt, oder ob man die Seelen der Wesen der höheren Hierarchien erlebt. Fassen Sie das, was ich Ihnen beschrieben habe, als Erlebnis von Menschenseelen einmal auf. Ich sagte: Man erlebt Menschenseelen entweder so, daß man die Imaginationen schafft oder nachschafft, oder indem sie sich mehr oder weniger selbst erschaffen. Dann aber kann das Erlebnis auch so sein: Man weiß, ein Wesen ist da. Dieses Wesen muß auch als Imagination, es muß auch im Erlebnis vor uns stehen, wenn wir mit ihm so recht zusammensein wollen. Aber es wird uns nicht in derselben Weise unmittelbar möglich sein, die Imagination zu erzeugen, wie in den eben beschriebenen Fällen, wo sie sich im einen Fall sogar von selbst aufbaut. Wir müssen, indem wir eben das Erlebnis haben: Ein Wesen ist da —, noch etwas ganz anderes in uns entwickeln. Wir müssen die Empfindung in uns entwickeln: Wir lassen dieses Wesen in uns schaffen. Wir geben unsere Kräfte her, damit die Kräfte dieses Wesens selber hereinströmen. -— Während wir also bei der Menschenseele uns selber als schaffend in der Imagination fühlen, fühlen wir bei Wesen der höheren Hierarchien, der Angeloi, der Archangeloi, wie diese Wesen in uns die Imagination schaffen. Und so leben wir uns allmählich in dieses Miterfahren der geistigen Welt hinein.

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