Vierter Vortrag

GA 174a/1915-11-29/p026 ·1915-11-29 · original (original)
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Indem nun die Menschenseele, welcher der Leib zum Beispiel durch eine Kugel im blühenden Lebensalter weggenommen worden ist, in die geistige Welt durch die Todespforte hinaufgeht, läßt sie nicht nur Kräfte unverbraucht, die in der Weise verwendet werden, in der ich es schon früher angedeutet habe, sondern sie bringt ja auch ein ganz bestimmtes Bewußtsein in die geistigen Welten hinauf. Anders tritt eine solche Seele durch die Todespforte in die geistigen Welten ein als andere Seelen, die das Leben vollenden konnten oder denen der Leib durch eine Krankheit genommen wurde. Jene Seelen treten so in die geistige Welt ein, daß sie mitbringen den Gedanken an etwas, was da unten in der physischen Welt hätte sein können, nämlich an ihr eigenes Leben von dem Punkte an, da sie sich hingeopfert haben. Das war, was die Anlagen betrifft, was hätte sein können, schon für die physische Welt bestimmt, hätte für die nächsten Jahre deren natürliches Leben sein können. Es wäre die Möglichkeit gegeben, daß, sagen wir, zwei Jahre nach dem Tode der Leib als physischer Leib vor anderen dagestanden hätte. Jetzt steht er nicht da. Es hätte etwas in der physischen Welt sein können, das nun nicht da ist. Das nimmt die Seele, der der Leib weggenommen ist, hinauf in die geistige Welt.

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Cite: GA 174a/1915-11-29/p026 · edition original