Sechster Vortrag

GA 174b/1915-11-24/p026 ·1915-11-24 · original (original)
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Wir lenken jetzt den Blick auf die Individualität des Menschen selber. Der Mensch kommt hinauf in die geistige Welt, ohne etwas verbraucht zu haben, was er hätte verbrauchen können. Damit kommt er in die geistige Welt hinauf mit etwas, was hier unten in der physischen Welt hätte Wirklichkeit sein können, aber nicht Wirklichkeit geworden ist im äußeren Sinn. Solche Menschen, die mit der Anlage für einen längeren Verbrauch des Ätherleibes hier eingetreten sind in die physische Welt, auf die Erde gekommen sind, aber diesen Verbrauch nicht gehabt haben, die kommen anders in die geistige Welt hinauf als diejenigen, die bis zur Neige des Daseins diesen Ätherleib verbraucht haben. Sie kommen hinauf so, daß sie einverleibt haben dieser hiesigen Erde etwas, was sein könnte, was aber nicht seiend geworden ist. Das aber bewirkt in ihnen eine Stimmung, durch die sie etwas Ähnliches werden für die geistige Welt wie die Idealisten hier für die physische Welt. Derjenige also, der in dieser Weise durch die Pforte des Todes tritt, tritt ein in die geistige Welt, indem er etwas hereinbringt, was dort für die geistige Welt Idealismus ist, was ähnlich ist den Idealen, die hier in die physische Welt durch die Idealisten hereingebracht werden. Ein bedeutungsvoller Lebenszusammenhang!

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