Neunter Vortrag

GA 174b/1917-05-11/p038 ·1917-05-11 · original (original)
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Wie gesagt, verzeihen Sie es, daß ich diese Sachen heute hier angebracht habe; ich habe sie ja angebracht in der Zeit, als der eigentliche Vortrag schon vorüber war, aber ich habe sie anbringen müssen, weil sie mit den Lebensfragen der Anthroposophischen Gesellschaft, der anthroposophischen Bewegung zusammenhängen. Dies, und nicht eine Unfreundlichkeit ist es, wenn ich sehr, sehr bedauern muß, in der nächsten Zeit die immer bereitwillig abgehaltenen Privatgespräche mit den lieben Mitgliedern nicht abhalten zu können. Dann wird dasjenige nicht entstehen können, wirklich im Konkreten nicht entstehen können, was so gerne von den böswilligen Feinden gesucht wird. — Denn, meine lieben Freunde, einen Einwand könnten Sie selbstverständlich machen, und es macht ihn jeder von sich aus in begreiflicher Weise, indem er nämlich findet: Mit mir könnte er aber sprechen. — Das hat jeder von denjenigen gesagt, die jetzt in der unflätigsten Weise ihre Angriffe erfolgen lassen; und manche von denjenigen, die jetzt die Werkzeuge ihrer Protektoren sind, wurden von sehr, sehr angesehenen Mitgliedern der Gesellschaft an die Gesellschaft herangebracht. In gewisser Beziehung muß es schon anders werden, aber es kann nur durch die Mitglieder anders werden.

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Cite: GA 174b/1917-05-11/p038 · edition original