Dreizehnter Vortrag

GA 174b/1918-02-24/p006 ·1918-02-24 · original (original)
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Ich habe den Herbst 1879 angegeben für die Wende dieser Menschheitsentwickelung der neueren Zeit. Will man diese Menschheitsentwickelung der neueren Zeit genauer verstehen, so muß man sagen: Dasjenige, was da im letzten Drittel des 19. Jahrhunderts geschehen ist, das ist nur die Auswirkung von etwas, was vorher in der geistigen Welt sich abgespielt hat. In der geistigen Welt hat es begonnen mit den vierziger Jahren des 19. Jahrhunderts. Und die Zeit von den vierziger Jahren bis Ende der siebziger Jahre des 19. Jahrhunderts ist eine wichtige und wesentliche, eine bedeutungsvolle Zeit. Was sich damals zugetragen hat, hat sich nicht auf dem physischen Plan zugetragen; aber im Jahre 1879 sind die Nachwirkungen auf den physischen Plan herabgestiegen, und seit jener Zeit tragen sich diese Nachwirkungen auf dem physischen Plane zu. Sie sind eine Art Abbild dessen, was vorher in der geistigen Welt geschehen ist. Soll man dasjenige bezeichnen, was da zugrunde liegt, so kann man sagen: Es ist auf einem besonderen Gebiet in einer besonderen Sphäre die Ausgestaltung dessen, was sonst öfter in der Entwickelung der Menschheit geschieht, und was von denen, die solche Dinge noch zu beobachten wußten, immer bezeichnet worden ist als ein Kampf des Michael mit dem Drachen. Auf den verschiedensten Gebieten haben solche Kämpfe normal fortschreitender geistiger Wesenheiten der höheren Hierarchien gegen Geister der Hindernisse, der Hemmnisse stattgefunden. Für die Kulturentwickelung der Menschheit hat ein solcher Kampf in geistigen Höhen, und zwar in denjenigen geistigen Höhen, die unmittelbar an die Erde angrenzen, stattgefunden in den Jahrzehnten von den vierziger Jahren bis zum Ende der siebziger Jahre. Damals, 1879, endete dieser Kampf mit einem Sieg, wenn man so sagen will, der guten Mächte gegen gewisse Geister der Hindernisse, die damals - man kann das schon so ausdrücken — aus den geistigen Welten heruntergestürzt worden sind in die irdischen Verhältnisse, so daß sie seither in den irdischen Verhältnissen wirken und weben. Man hat innerhalb desjenigen, was sich in der geistigen Menschheitsentwickelung ausbildet, Geister der Hindernisse, die erst mit dem Ende der siebziger Jahre als besiegte Geister, besiegt für die obere Welt, in die untere Welt hinuntergestürzt worden sind und nunmehr in den Menschen walten.

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Cite: GA 174b/1918-02-24/p006 · edition original