Dritter Vortrag

GA 175/1917-02-20/p006 ·1917-02-20 · original (original)
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Wir wissen ja alle, daß wir zunächst, so wie wir als Erdenmenschen wandeln, an uns tragen den physischen Leib und den Ätherleib, den Astralleib und das Ich. Jede von diesen zwei Wesenheiten, die wir angeführt haben, trägt wiederum, ich möchte sagen, zwei Unterwesenheiten in sich: der mehr äußere Mensch den physischen Leib und Ätherleib, der mehr innere Mensch das Ich und den Astralleib. Nun wissen wir aber, daß der Mensch sich weiterentwickeln wird. Die Erde wird einen Abschluß erlangen. Die Erde wird sich weiterentwickeln durch eine Jupiter-, Venus-, durch eine Vulkan-Planetenentwickelung. Da wird der Mensch von Stufe zu Stufe aufsteigen. Zu seinem Ich, wissen wir, wird sich hinzuentwickeln eine höhere Wesenheit, die sich in ihm offenbaren wird: das Geistselbst, das so recht sich offenbaren wird während der Jupiterentwickelung, die auf unsere Erdenentwickelung folgen wird. Der Lebensgeist wird sich voll offenbaren im Menschen während der Venuszeit, und der eigentliche Geistesmensch wird sich offenbaren während der Vulkanzeit. Wir sehen also, indem wir der großen kosmischen Menschenzukunft entgegenblicken, auf diese dreistufige Entwickelung des Geistselbst, des Lebensgeistes, des Geistesmenschen. Aber diese drei, die uns gewissermaßen erwarten in unserer Zukunftsentwickelung, sie stehen heute schon in einer gewissen Beziehung zu uns, wenn sie auch noch gar nicht entwickelt sind; denn sie liegen beschlossen im Schoße der göttlich-geistigen Wesenheiten, die wir als höhere Hierarchien kennen gelernt haben. Sie werden uns herausgespendet aus diesen höheren Hierarchien. Und heute schon stehen wir in Beziehung zu diesen höheren Hierarchien, die uns in der Zukunft das Geistselbst, den Lebensgeist, den Geistesmenschen bescheren werden. So daß wir einfach sagen können, statt daß wir den komplizierten Ausdruck gebrauchen «Wir stehen in Beziehung zur Hierarchie der Angeloi»: «Wir stehen in Beziehung zu dem, was da kommen soll in der Zukunft, zu unserem Geistselbst.» Und statt daß wir sagen: «Wir stehen in Beziehung zu den Archangeloi», sagen wir: «Wir stehen in Beziehung zu dem in der Zukunft kommenden Lebensgeist» und so weiter.

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Cite: GA 175/1917-02-20/p006 · edition original