Fünfter Vortrag

GA 176/1917-07-03/p026 ·1917-07-03 · original (original)
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Sie sehen also, richtige Begriffe vom Wahren, Guten und Schönen werden erst möglich sein, wenn man die wirklichen Wesensglieder des Menschen ins Auge fassen wird. Denn man kann nicht einen Begriff über die Wahrheit gewinnen, wenn man nicht die Wesenheit des Ätherleibes ins Auge faßt. Und man kann nicht einen Begriff über das Schöne gewinnen, wenn man nicht weiß, wie innerlich namentlich Ätherleib und Astralleib zusammenvibrieren — mehr untergeordnet Ich und physischer Leib -, in dem Erleben des Schönen. Man kann nicht einen wirklichen Begriff des Guten gewinnen, wenn man nicht weiß, daß dieses Gute im Grunde genommen wirksame Kräfte im Astralleibe darstellt.

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