Sechster Vortrag

GA 176/1917-07-10/p019 ·1917-07-10 · original (original)
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Nun, für die Pflege des Reichtums des Vorstellungslebens, da ist dieses Zusammensuchen, wie ich es jetzt charakterisiert habe, dasjenige, was uns stärkt; für die Pflege des Ich, wie es lebt zwischen dem Tode und einer neuen Geburt, überhaupt für die Pflege dieses Drinnenstehens in der Welt, in der wir sind zwischen dem Tod und einer neuen Geburt, da ist notwendig, daß man dieses Suchen von Zusammenhängen an den Menschen selbst anknüpft. Da muß man sagen: Es bietet das Leben Geheimnisvolles genug, wenn man dieses Geheimnisvolle nur nicht so nehmen will, daß man etwas Handgreifliches dadurch erhält, sondern, ich möchte sagen, wenn man es unphiliströs, in einer gewissen Zartheit nimmt; dann kommt man schon auf das Rechte. Gewiß, man wird heute, wenn man solche Dinge hinstellt, ich möchte sagen, beim materialistischen Wort genommen. Dadurch kommt man in eine gewisse Verlegenheit, wenn man so beim materialistischen Wort genommen wird. Ich will durch ein Beispiel klarmachen, was ich meine.

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Cite: GA 176/1917-07-10/p019 · edition original