Achter Vortrag

GA 177/1917-10-13/p006 ·1917-10-13 · original (original)
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Da haben Sie den Zusammenhang zwischen dem menschlichen Seelenleben in einer vorhergehenden Zeit und dem äußeren physischen Geschehen in einer etwas späteren Zeit. Denn immer ist es so, daß dasjenige, was auf dem physischen Plan herauskommt, zuerst geistig lebt, und auch mit Bezug auf die Menschen zuerst geistig lebt, zuerst in den menschlichen Gedanken und dann erst in den menschlichen Handlungen lebt. Und so können wir sehen, wenn wir die Gegenwart nur beobachten wollen, da, wo sie sich uns zeigt in ihrer wahren, das heißt in diesem Falle unwahren Gestalt — denn die unwahre Gestalt ist ihre wahre Gestalt —, wie sich die Abstraktheit hineingelebt hat in die Wirklichkeit. Die Menschen sehen vielfach die Wirklichkeit abstrakt an. Sie sehen sie so an wie derjenige, der den gestern erwähnten Prestidigitateuren zuschaut und die Gewichte ansieht, die keine Schwere haben, aber denen gegenüber der Prestidigitateur sich so verhält, als ob sie viele Kilogramm schwer wären.

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Cite: GA 177/1917-10-13/p006 · edition original