Das Geheimnis des Doppelgängers. Geographische Medizin

GA 178/1917-11-16/p019 ·1917-11-16 · original (original)
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Aber wir müssen uns durchaus klar sein: die geistige Welt ist überall da. Bedenken Sie doch nur, die Welt, in der die Toten mit den Toten sind, diese übersinnliche Welt, die Fäden, welche die Toten verknüpfen mit den zurückgelassenen Lebenden, die Fäden, welche die Toten verknüpfen mit den höheren Hierarchien, sie gehören zu der Welt, in der wir drinnenstehen. So wahr die Luft um uns ist, so wahr ist diese Welt immer um uns herum. Wir sind gar nicht geschieden von dieser Welt; wir sind nur durch Bewußtseinszustände geschieden von der Welt, die wir nach dem 'Tode beschreiten. Es muß dieses scharf betont werden; denn auch innerhalb unserer Kreise sind noch nicht alle Freunde sich klar darüber, daß der Tote den Lebenden voll wiederfindet, daß wir nur geschieden sind, solange der eine hier im physischen Leib, der andere ohne den physischen Leib ist, aber daß alle diese Kräfte erworben werden müssen, welche uns mit den Toten zusammenbringen, dadurch daß wir sie von uns loslösen; sonst leben sie in uns, und wir können sie nicht gewahr werden. Dann auch, daß wir hinüberbringen müssen in die richtige Sphäre die Kraft der Liebe, die sich unter den naturalistischen Vorstellungen hier entwickelt, sonst wird diese Kraft für uns zu einer bösen Kraft drüben. Gerade die Liebe, die sich entwickelt unter den naturalistischen Vorstellungen, könnte sonst zu einer bösen Kraft werden. Eine Kraft ist an sich nicht gut oder böse; sie ist das eine oder das andere, je nachdem sie in dieser oder jener Sphäre auftritt.

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