Individuelle Geistwesen und einheitlicher Weltengrund I

GA 178/1917-11-18/p027 ·1917-11-18 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Da haben wir also auf der einen Seite den Teil des Kampfes, der sich darauf bezieht, gewissermaßen die Christus-Erscheinung des 20. Jahrhunderts zu fälschen. Ja, wer das Leben nur an seiner Oberfläche so beobachtet, vor allen Dingen die äußerlichen Diskussionen über den Christus und die Jesus-Frage und so weiter, der sieht eben nicht in die Tiefe. Das ist Nebel, das ist Dunst, was den Leuten vorgemacht wird, um sie gerade abzulenken von den tieferen Dingen, von demjenigen, um was es sich eigentlich handelt. Wenn die Theologen über den Christus diskutieren, so ist in allen solchen Diskussionen immer von irgendwoher ein spiritueller Einfluß, und diese Leute fördern da ganz andere Ziele und Zwecke, als sie selbst mit ihrem Bewußtsein glauben.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/178/1917-11-18/p027.json
Cite: GA 178/1917-11-18/p027 · edition original