Individuelle Geistwesen und einheitlicher Weltengrund I

GA 178/1917-11-18/p029 ·1917-11-18 · original (original)
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Dem gegenüber stehen östliche Brüderschaften, namentlich indische, die nicht minder bedeutungsvoll eingreifen wollen in die Entwickelung der Menschheit. Diese indischen Brüderschaften wiederum, die verfolgen ein anderes Ziel; sie haben niemals eine Esoterik entwickelt, diese indischen Brüderschaften, durch die sie Tote in ihren Bereich, in den Bereich ihrer Logen etwa hereinbringen würden; das liegt ihnen fern, solche Dinge wollen sie nicht. Aber sie wollen auf der andern Seite auch nicht, daß das Mysterium von Golgatha mit seinem Impuls die Entwickelung der Menschheit ergreife. Das wollen sie auch nicht. Sie wollen aber nicht, weil ihnen die Toten nicht in der Weise zur Verfügung stehen, wie ich das bei den westlichen Brüderschaften angedeutet habe, sie wollen den Christus — der ja als ätherische Individualität im Laufe des 20. Jahrhunderts in die Menschheitsentwickelung eintreten wird — nicht bekämpfen durch Aufstellen einer andern Individualität; dazu brauchten sie die Toten, und die haben sie nicht, dagegen wollen sie das Interesse ablenken von diesem Christus; sie wollen nicht hochkommen lassen das Christentum, diese östlichen Brüderschaften, namentlich die indischen. Sie wollen nicht das Interesse für den wirklichen, durch das Mysterium von Golgatha gegangenen Christus hochkommen lassen, der in einer einmaligen Inkarnation hier auf der Erde war drei Jahre lang und der dann nicht mehr in einer Inkarnation auf die Erde kommen kann. Tote wollen diese in ihren Logen nicht benutzen, aber doch auch etwas anderes als bloß das, was sie selber sind als lebende Menschen. In diesen indischen, östlichen Logen, da wird nämlich statt der Toten der westlichen Logen eine andere Art von Wesenheiten benutzt.

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Cite: GA 178/1917-11-18/p029 · edition original