Dritter Vortrag

GA 179/1917-12-10/p009 ·1917-12-10 · original (original)
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Zu wissen, daß der Mensch in dem Augenblicke, wo es sich um sein Leben in menschlicher Gemeinschaft handelt, auch in Gemeinschaft mit den Toten handelt, das wird ein Bedeutsames sein in der Entwickelung der Menschen in der Zukunft. Nur muß selbstverständlich ein solches Bewußtsein, das sich im wesentlichen auf das Gefühls-, auf das Willensleben bezieht, auch vom Fühlen und Willen erfaßt werden. Die abstrakten, die trockenen Vorstellungen werden das niemals erfassen können, aber Vorstellungen, die genommen sind aus dem Umfange der Geisteswissenschaft, die werden das erfassen können. Über vieles allerdings werden sich die Menschen gewöhnen müssen, ganz andere Begriffe zu bilden.

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