Dritter Vortrag
Der Tote lebt sich nun in das Reich ein, von dem ich schon gesprochen habe, so wie wir uns, indem wir von Kindheit auf wachsen, in dem Leben zwischen Geburt und Tod einleben in die mineralische, die pflanzliche, die tierische, die menschliche physische Welt. Indem er sich so einlebt in das unterste Gebiet, das mit dem Tierreich etwas zu tun hat, in das zweite Gebiet, worin sich die Gemeinschaft ausbildet mit all den Seelen, mit denen der Tote in einer unmittelbaren oder mittelbaren karmischen Verbindung steht, so entwickelt sich der Tote zugleich dazu, sich in das Reich derjenigen Wesen einzuleben, die nun — wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, obwohl er nur etwas uneigentlich gemeint sein kann — über dem Menschen stehen: in das Reich der Angeloi, Archangeloi, Archai zunächst.
Cite:
GA 179/1917-12-10/p016 · edition original