Dritter Vortrag

GA 179/1917-12-10/p021 ·1917-12-10 · original (original)
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Die Archai, jene Wesen, welche wir auch die Wesen des Zeitgeistes genannt haben, sind aber jene Wesen, welche gemeinschaftlich tätig sind in ihren Aufgaben für die Toten und für die Lebendigen. Aus meinen Andeutungen können Sie entnehmen, daß im wesentlichen der Tote mit den Angeloi so zu tun hat, daß diese sein Verhältnis zu andern Seelen regeln; daß die Archangeloi sein Verhältnis zu seinen fortlaufenden Inkarnationen regeln. Was der Tote zu tun hat mit jenen Wesen, die der Hierarchie der Archai angehören, das hat er - auf dem gemeinschaftlichen Boden mit den sogenannten Lebendigen — mit denen zu tun, die hier im physischen Leibe inkarniert sind. Der Tote in dem Leben zwischen dem Tod und einer neuen Geburt und der sogenannte Lebende hier zwischen der Geburt und dem Tode, sie sind in gleicher Weise eingebettet in etwas, was wie eine fortströmende Weltenweisheit und Weltenwillenstätigkeit gewoben wird von den Zeitgeistern. Was wiederum gewoben wird von den Zeitgeistern, ist Geschichte, ist ethisch-moralisches Leben eines Zeitalters, ist soziales Leben eines Zeitalters.

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Cite: GA 179/1917-12-10/p021 · edition original