Dritter Vortrag

GA 179/1917-12-10/p022 ·1917-12-10 · original (original)
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Man möchte sagen, hinaufblicken können wir in das Reich des Geistes und uns sagen: Da sind die sogenannten Toten; was sie in ihrem Reiche erleben, das wird geregelt, insoferne dieses Erlebte ihre eigenen Angelegenheiten sind, durch die Angeloi und Archangeloi; was sie gemeinschaftlich mit den sogenannten Lebendigen erleben, das wird gewoben von den Wesen, die zu der Hierarchie der Archai gehören. Und so können wir gar nicht fruchtbar im sozialen, im geschichtlichen, im ethisch-moralischen Leben wirken, ohne daß wir uns bewußt sind: dieses Wirken muß heraus erwachsen aus dem mit den Toten gemeinschaftlichen Elemente, muß heraus erwachsen aus dem Elemente der Archai, der Zeitgeister.

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Cite: GA 179/1917-12-10/p022 · edition original