Dritter Vortrag

GA 179/1917-12-10/p028 ·1917-12-10 · original (original)
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Rein formell, äußerlich abstrakt ist es schon richtig: der herabfallende Stein ist die Ursache, und der Tod des Menschen ist die Wirkung. Aber daß die Ursache mit der Wirkung nicht das geringste zu tun hat - denn für den herabfallenden Stein gilt genau dasselbe, ob der Mensch dort steht oder nicht dort steht -, bedenkt er nicht. Diese Ursache hat mit jener Wirkung nicht das geringste zu tun. Bedenken Sie das nur einmal ordentlich und versuchen Sie sich dann klarzumachen, was es mit aller Ursache-und-Wirkung-Rederei eigentlich für eine Bedeutung hat. Die sogenannte Ursache braucht nicht das geringste mit ihrer Wirkung zu tun zu haben. Für den Stein würde sich genau derselbe Vorgang abspielen, wenn der Mann nicht dort stehen würde, und er spielt sich auch ab: es ist für den Stein, als der Mann gewarnt wurde und weggegangen ist, nichts anderes geschehen.

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Cite: GA 179/1917-12-10/p028 · edition original