Vierter Vortrag

GA 179/1917-12-11/p019 ·1917-12-11 · original (original)
Record: unknown. How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.

Hinein schauen wir, indem wir diese Welt von der einen Seite anschauen: indem wir den Sinnesteppich durchschauen, schauen wir in den Rhythmus der Welt. Aber dieser Rhythmus hat zwei Seiten. Ich will Ihnen diese zwei Seiten des Rhythmus schematisch dadurch darstellen, daß ich vielleicht eine Anzahl von Sternen, sagen wir Planeten zunächst, hier aufzeichne (rot). Das sei eine Anzahl von Sternen, Planeten. Meinetwillen sei das das Planetensystem, das zu unserer Erde gehört. Der Mensch geht durch dieses Planetensystem durch in der Zeit, die zwischen dem Tod und einer neuen Geburt liegt. Es gibt einen Zyklus von Vorträgen, der gedruckt ist, in dem Sie sich über diese Dinge unterrichten können. Der Mensch geht durch das System durch. Aber indem er durch das, was noch sichtbare Welt ist, durchgeht, kommt er in der Zeit zwischen dem Tod und einer neuen Geburt auch in die Welt, die nicht mehr sichtbar ist, die nicht einmal räumlich ist. Da redet man allerdings von schwierigen Dingen, weil der Mensch gewohnt ist, nach den Erfahrungen hier in der physischen Welt, wo er sich überhaupt etwas vorstellt, sich Räumliches vorzustellen. Aber es liegt eine Welt jenseits des Sinnlich-Wahrnehmbaren, die allerdings nicht mehr räumlich ist. Ich kann sie schematisch nur räumlich ausdrücken.

Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/179/1917-12-11/p019.json
Cite: GA 179/1917-12-11/p019 · edition original