Vierter Vortrag
Aber so liest der Tote mit Hilfe des Sternensystems: Die Fixsterne stehen fest, und er bewegt sich, denn er ist in der Bewegung drinnen. Die Fixsterne stehen fest, er bewegt sich. Soll er den Löwen über dem Jupiter lesen, so bewegt er sein Wesen so, daß ihm der Löwe über dem Jupiter steht, wie wir «der» lesen, indem wir das d mit dem e zusammenbringen und so weiter. Dieses Lesen der Erdenverhältnisse aus dem Kosmos - wozu der unsichtbare Kosmos gehört - besteht also darinnen, daß das, was geistig den Sternen zugrunde liegt, von den Toten gelesen werden kann. Nur ist das ganze System auf Ruhe eingerichtet; dieses ganze göttliche System des Lesens vom Kosmos herein ist auf Ruhe eingerichtet. Was heißt das? Das heißt: Eigentlich sollten nach den Intentionen gewisser Wesen der höheren Hierarchien die Planeten ruhig sein, sollten eine ruhige Form abgeben. Dann würde bloß das Wesen, das sich draußen lesend verhält, in Bewegung sein. Es würde vom Weltenall aus auf der Erde unbedingt richtig gelesen werden können, wenn die Planeten in Ruhe wären, eine ruhende Lage hätten.
Cite:
GA 179/1917-12-11/p024 · edition original