Fünfter Vortrag

GA 179/1917-12-15/p007 ·1917-12-15 · original (original)
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So etwas muß man sich nur ganz klarmachen, um voll einzusehen, wie sehr der Mensch mit seinem gewöhnlichen Bewußtsein in der sogenannten Scheinwelt, oder wie man es mit einem orientalischen Ausdrucke nennt, in der Maja lebt. Wir leben wachbewußt in unserer Sinnes- und in unserer Vorstellungswelt. Aber die Sinnesimpulse, die geben uns nur den Teil der Welt, der als Natur sich ausbreitet. Und unsere Vorstellungswelt gibt uns auch nichts anderes als dasjenige in uns, was unserer Natur angemessen ist, aber zwischen der Geburt und dem Tode. Dasjenige, was unsere ewige Natur ist, das tritt im Grunde gar nicht aus der Welt heraus, die wir mit den Toten gemeinschaftlich haben. Das verbleibt im Grunde genommen in der Welt, in der die Toten auch sind, wenn wir durch die Verkörperung in das Leben des physischen Planes eintreten.

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Cite: GA 179/1917-12-15/p007 · edition original