Sechster Vortrag

GA 179/1917-12-16/p007 ·1917-12-16 · original (original)
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Das ist etwas, was wir draußen in der materiellen Natur sehen können. Wenn nun der Geistesforscher sich frägt: Wie ist es entsprechend in der geistigen Welt? - da kommt er auf sehr Merkwürdiges. Er kommt auf etwas, was in einem gewissen Sinne genau entspricht dem Stehenbleiben des Lebens in der Natur, aber eben so, wie Geistiges Natürlichem entspricht. Und wir wissen aus zahllosen Betrachtungen, daß in sehr vielen Fragen, nicht in allen, das Geistige gerade dadurch zu charakterisieren ist, daß es in seinen Eigenschaften entgegengesetzt dem Natürlichen ist, gerade entgegengesetzt. So wie wir in den Fällen, von denen ich gesprochen habe, Naturursachen haben, die nicht zu ihren Wirkungen kommen, wo wir also gleichsam sehen: hier bricht der Prozeß ab und bricht dasjenige ab, was in ihm, wie man sagt, veranlagt ist und nicht zur Ausbildung gelangt - obwohl das Wort «veranlagt» wiederum zu den schlechtesten Worten gehört, die da sind, um die Wirklichkeit zu verstehen —, so sehen wir umgekehrt als Geistesforscher in der geistigen Welt Wirkungen auftauchen, Wirkungen entstehen, von denen ebensowenig gesagt werden kann, da sind Ursachen, wie von den eben charakterisierten Ursachen gesagt werden kann, da sind Wirkungen.

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Cite: GA 179/1917-12-16/p007 · edition original