Sechster Vortrag

GA 179/1917-12-16/p013 ·1917-12-16 · original (original)
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Fassen Sie diesen etwas subtilen Gedanken, dann werden Sie sehen: Wir sind gewissermaßen von einem geistigen Wollen umgeben, das in uns herein will, das in uns herein strebt, und dem wir zunächst nicht mit Begierde gegenüberstehen, das wir zunächst gar nicht die Geneigtheit haben, ohne weiteres in uns aufzunehmen. Es ist, wie wenn in der Luft um uns herum fortwährend Willensregungen schwebten, denen gegenüber wir uns abweisend verhalten. Das ist auch etwas, worauf das hellseherische Bewußtsein bald führt, wenn es zur Entwickelung gelangt ist: die Einsicht, wie gewissermaßen Bildhaftes in unserer Umgebung wandelt, wallt, und wie wir innere Widerstände haben, dieses Bildhafte in uns aufzunehmen.

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