Sechster Vortrag

GA 179/1917-12-16/p015 ·1917-12-16 · original (original)
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Die Widerstände sind nun nicht in Abstraktheit bloß allgemein zu fassen, sondern diese Widerstände sind konkret differenziert zu fassen. Was sich im physischen Leben wie aufsteigendes elementarisches Leben jedes Jahr entwickelt, das entwickelt sich in andern Zeitperioden, geistig herabsteigend, zu einem solchen, das wir ablehnen - in andern Zeiträumen eben, und zwar nicht in ganz regelmäßigen Zeiträumen. Es gibt Zeiten, in denen gewissermaßen das geistige Leben vehement uns umspielt und vieles an uns heran will. Andere Zeiten gibt es, in denen gewissermaßen die Geistesluft um uns herum ärmer ist. Der Mensch kann sich nun mehr oder weniger empfangend verhalten, obwohl er im allgemeinen Abneigung hat, diese durch Imaginationen erreichbare bildhafte Wesenheit in sich aufzunehmen. Er kann sich aber doch empfänglich durch irgendwelche Vorbedingungen verhalten, von denen wir noch zu sprechen haben werden, oder er kann sich ganz ablehnend verhalten.

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