Sechster Vortrag

GA 179/1917-12-16/p026 ·1917-12-16 · original (original)
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Aber aus der umliegenden physischen Welt heraus kann das nicht gefunden werden, was nach den heutigen Zeitbedingungen geschehen soll. Heute muß man schon, wenn man das Richtige hören will, diejenigen hören, die aus der geistigen Welt heraus sprechen können. Natürlich, für unbedeutendere Dinge vollziehen sich die Dinge rascher. Man kann sagen: In fünf Jahren werden vielleicht die Menschen einsehen, daß sie auf manches hätten hören sollen, was sie heute schon hätten wissen können, wenn sie hingehört hätten. Doch sie sind nicht geneigt, diese Dinge zu hören, weil sie nur geneigt sind, auf das zu hören, wofür sich schon die Anzeichen in der äußeren physischen Welt zeigen. Aber die physische Welt ist für das geschichtliche Werden unbedeutend. Sie zeigt nicht dasjenige, was Anstoß, Impuls sein soll zum Geschehen. Was Anstoß, Impuls sein soll zum Geschehen im sozialen, im sittlichen Leben, das muß aus der geistigen Welt stammen.

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