Siebenter Vortrag
Dadurch aber kommt das zustande, was ich bezeichnen konnte im Gesamtwerden der Menschheit als das Zusammenarbeiten der sogenannten Toten mit den sogenannten Lebendigen. Denn im Wirklichen unseres Gefühls- und Willenslebens sind wir mit den Toten in einem Reich. Man kann ebensogut sagen, mit dem Wirklichen unseres Ich und unseres astralischen Leibes sind wir mit den Toten in einem Reich. Beides besagt dasselbe. Dadurch aber ist hingewiesen auf ein gemeinsames Gebiet, in das wir eingebettet sind, in dem die Toten und die Lebendigen zusammenarbeiten an demjenigen Gewebe, das man das soziale, das sittliche, das geschichtliche Menschenleben in seiner Ganzheit nennen kann, wozu auch diejenigen Lebensläufe gehören, die zwischen dem Tod und einer neuen Geburt zugebracht werden.
Cite:
GA 179/1917-12-17/p019 · edition original