Siebenter Vortrag

GA 179/1917-12-17/p028 ·1917-12-17 · original (original)
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Dagegen kann man eine andere Methode anwenden, die in ganz ausgezeichneter Weise, wenn ich den Ausdruck gebrauchen darf, die Einschreibungen der Akasha-Chronik durchsichtig macht. Und sieht man einmal durch die stehengebliebenen Erinnerungen, dann sieht man sicher hinein in die geistige Welt, mit der man verbunden war zwischen dem Tod und einer neuen Geburt. Aber dazu muß man nicht nur dasjenige, was als erinnerungsgemäß stehen bleibt aus dem eigenen Leben, benützen — das wird immer kompakter und kompakter, da sieht man dann erst recht nicht durch. Es muß das durchsichtig werden. Und durchsichtig wäre es, wenn man immer stärker und stärker den Versuch macht, nicht so sehr an das sich zu erinnern, was man von seinem Gesichtspunkte aus erlebt hat, sondern an das sich immer mehr zu erinnern, was von außen an einen herangetreten ist. Statt an das, was man gelernt hat, erinnert man sich an den Lehrer, an die Art, wie der Lehrer gesprochen, wie der Lehrer gewirkt hat, was der Lehrer mit einem gemacht hat. Man erinnert sich daran, wie das Buch entstanden ist, aus dem man dies oder jenes gelernt hat. Man erinnert sich vorzugsweise an dasjenige, was von der Außenwelt herein an einem gearbeitet hat.

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Cite: GA 179/1917-12-17/p028 · edition original