Vierter Vortrag

GA 180/1917-12-26/p021 ·1917-12-26 · original (original)
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Vielleicht werden Sie fragen: Hat denn das nun überhaupt einen Sinn? Ist das nicht vielleicht eine bloße Rederei? - Es hat einen sehr bedeutsamen, einen wichtigen, einen gewaltigen Sinn. Es hat nämlich den folgenden Sinn: Der Mensch richtet seine Sinne nach der Außenwelt; das ist seine Aufgabe, dazu ist er in die Welt gesetzt. Was die Sinne als solche empfangen, das kann nur naiv und unschuldig sein; es empfangen es auch die Tiere, bei denen man von einem Sollen oder Nicht-Sollen nicht sprechen kann. Aber der Mensch muß weitergehen: er kombiniert über dasjenige, was er sieht, was er wahrnimmt; er kombiniert. Was hat es mit diesem Kombinieren für eine Bewandtnis? Darauf antwortet heute schon die physische Wissenschaft, nicht die Gelehrten der physischen Wissenschaft.

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