Vierter Vortrag

GA 180/1917-12-26/p023 ·1917-12-26 · original (original)
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Diejenigen Menschen, welche in gesunder Weise so etwas zu empfinden, zu durchschauen vermochten, haben schon in der einen oder in der andern Weise auf solche Dinge hingewiesen. Denn denken Sie doch nur einmal, wenn man in einer gesunden Weise so etwas empfindet und fühlt, so muß man doch eigentlich sagen: Für den physischen Plan scharfsinnig sein, heißt eigentlich, einen besonderen, ins Menschliche umgesetzten, ausgebildeten Geruchssinn zu haben, heißt eigentlich, die Dinge besonders beschnüffeln zu können in wirklichem Sinne; so daß in gewissem Sinne die physische, auf kombinatorischem Wege entstandene Wissenschaft das Ergebnis der menschlichen Schnüffelei auf dem physischen Plane ist, ganz im wörtlichen Sinne zu verstehen. Zu sagen, daß, was man durch solches Schnüffeln herausbekommt, allerlei Kombinationen über atomistisches Geschehen, allerlei, was man herausbringt auf diesem Wege als chemische, physikalische Gesetze und so weiter, zu sagen, daß das irgend etwas besonders Hohes ist, das geht sehr an der Wahrheit vorbei. Das ist nur das Ergebnis des ausgebildeten Geruchssinnes. Das bezeugt schon die physische Wissenschaft. Sie können dies aus der Physiologie und Anatomie lernen, was ich jetzt berührt habe. Nur reicht noch nicht der umgewandelte Nasensinn der Gelehrten aus, um auch diese Konsequenz zu ziehen; so muß schon die Schnüflelei so weit noch getrieben werden, daß auch diese Folgerung, diese Konsequenz gezogen werden kann.

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