Fünfzehnter Vortrag

GA 181/1918-06-25/p008 ·1918-06-25 · original (original)
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Nun habe ich Sie schon im Laufe der Zeit auf ein Gebiet aufmerksam gemacht, das wir immer wieder und wieder betrachten müssen, wenn wir im Geisteswissenschaftlichen weiterkommen wollen. Es ist dies Gebiet — das uns nächstliegende, unserer Erkenntnis oftmals so fernliegende — der Mensch selber. Man glaubt gewöhnlich, den physischen Menschen kenne man; man kenne nur nicht den übersinnlichen Menschen. Aber auch das ist nur bis zu einem gewissen Grade der Fall. Was man im gewöhnlichen Leben Anatomie, Physiologie nennt, das webt ja in unzähligen Illusionen. Wir wollen heute zunächst einmal ausgehen, aber nur scheinbar, von der äußeren Gestalt des Menschen: von dem physischen Menschen. Wir wollen uns dabei auf jene Dreigliederung des physischen Menschen beziehen, die ich schon öfter angeführt habe.

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