Siebzehnter Vortrag
Nun bleibt uns dann die Betrachtung einer bestimmten Frage: Wie kommt es denn aber, daß den Menschen gar so sehr verborgen bleibt, daß die Menschenseele solche Wandlungen durchmacht, wie sie, ich will sagen, vom 12. Jahrhundert bis heute, dann noch im weiteren Sinne vom 7., 8. vorchristlichen Jahrhundert bis heute durchgemacht hat? Das rührt davon her, daß in der menschlichen Natur noch etwas von einer andern Welt steckt, und dieses. Stecken von einer andern Welt gehört wieder zu den tiefsten Mysterien der Menschheit. Man lernt den Menschen nur kennen, wenn man diese andere Welt, die fortwährend ein Interesse daran hat, nicht zur Darstellung zu kommen, ein wenig kennenlernt. Davon wollen wir das nächste Mal sprechen.
Read this passage in another edition
DEoriginalENEnglish
Raw JSON: /v1/steiner/de/ga/181/1918-07-09/p022.json
Cite:
Cite:
GA 181/1918-07-09/p022 · edition original