Die Drei Reiche Der Toten Das Leben Zwischen Tod Und Neuer Geburt

GA 182/1917-11-29/p013 ·1917-11-29 · original (original)
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Nun aber, wenn man frägt: Was wirkt denn da eigentlich in der Entwickelung der tierischen Wesen, wenn sich solche tierischen Wesen von unvollkommenen an zu vollkommeneren entwickeln, was wirkt überhaupt in all dem, was man in der tierischen Welt beobachten kann, nicht nur in der Entwickelung, sondern überhaupt in dem Dasein der tierischen Welt? So sonderbar es dem heutigen Menschen noch klingt: Dasjenige, was einem entgegentritt, wenn man wirklich durch das schauende Bewußtsein eintritt in das Reich, das von den Toten bewohnt wird, dasjenige, was in der tierischen Welt beherrschend wirkt durch einen großen Teil dieser tierischen Welt hindurch, das sind Kräfte, die von den Toten ausgehen. Der Mensch ist berufen, im Kosmos Mitbeherrscher der Impulse zu sein. - Im mineralischen Reiche hat er nur dasjenige zu tun, was er durch seine Technik verfertigt an Maschinen und dergleichen nach den Gesetzen des mineralischen Reiches, im pflanzlichen Reich mit dem, was er als Gärtner, als Pflanzer züchtet. Mit diesen Reichen hat er also höchstens in zweiter Linie zu tun in der Zeit, die er zubringt zwischen der Geburt und dem Tode. Mit demjenigen Reiche aber, das hier auf der Erde im tierischen Dasein sich spiegelt, hat er zu tun, indem ihm nach dem Tode sofort Kräfte erwachsen, indem er sofort in ein Gebiet von Kräften eintritt, welche dieses tierische Reich beherrschen. Da arbeitet er darinnen. Das ist gewissermaßen ebenso für ihn die Basis, die Grundlage seines Wirkens, wie für uns die mineralische Welt ist; das ist der Grund und Boden, auf dem man dort steht.

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Cite: GA 182/1917-11-29/p013 · edition original