Die Drei Reiche Der Toten Das Leben Zwischen Tod Und Neuer Geburt

GA 182/1917-11-29/p045 ·1917-11-29 · original (original)
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Ein Mann geht von seinem Hause einen Spazierweg entlang, den er oft gegangen ist. Er führt ihn einen Berghang hinauf zu einem Felsplateau, von dem aus er eine sehr schöne Aussicht hat. Diese Aussicht hat er oft aufgesucht; es ist sozusagen sein gewöhnlicher Spaziergang. Während er eines Tages diesen Spaziergang machte, da kommt ihm wie aus dem Nichts heraus der Gedanke: Aufpassen, achtgeben! - Und er hört im Geiste - nicht durch eine Halluzination, sondern im Geiste - eine Stimme sagen: Warum gehst du diesen Weg? Kannst du nicht einmal von deinem Vergnügen absehen? Das hört er im Geiste. Das macht ihn bedenklich; er tritt etwas zur Seite, denkt nach eine Weile -, da saust ein mächtiger Felsblock herab, gerade an die Stelle, die er betreten haben müßte, wenn er nicht beiseite getreten wäre, und der ihn ganz gewiß erschlagen hätte.

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