III. Mensch und Welt

GA 182/1918-04-29/p004 ·1918-04-29 · original (original)
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Man betrachtet den Menschen durchaus nicht vollständig, wenn man sich nicht klarmacht: Das, was in mir als Mensch lebt, was in mir als Mensch sich dadurch ausbildet, daß ich einen physischen Leib angenommen habe durch die Geburt, was mich im Laufe meines Lebens begleitet, indem ich zuerst als Kind unerfahren, ungeschickt bin, dann immer erfahrener, immer geschickter werde, das, was sich als Schicksal in mir abspielt, alles das, was in meinem Leibe und in meinem Leben vorhanden ist, es ist eigentlich die Umwandlung eines geistig-seelischen Wesens, welches im Geistig-Seelischen gelebt hat, bevor der Mensch empfangen oder geboren worden ist. Und an dieses Geistig-Seelische, welches im Leibe wohnt, wendet sich eigentlich das, was als Geisteswissenschaft gemeint ist.

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Cite: GA 182/1918-04-29/p004 · edition original