Zweiter Vortrag

GA 183/1918-08-18/p017 ·1918-08-18 · original (original)
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Nun aber können Sie dasjenige, was Sie eigentlich als in Ihrem Bewußtsein liegend empfinden, hier dargestellt finden als bläulich-grünlich-gelblich, nach innen zu orange verlaufend. Aber das stößt hier auf; im Inneren des menschlichen Seelischen stößt dieses GelblichOrange auf das auf, was auf dem blauen Meere als das Geistig-Seelische des unteren Menschen schwingt, des niederen Menschen. Was ich hier rot und im Übergang ins Orange gezeichnet habe, das gehört zu den unterbewußten Teilen des Menschen, entspricht ja auch denjenigen Vorgängen im Physischen, die sich hauptsächlich als Verdauungstätigkeit und Ähnliches abspielen, woran das Bewußtsein keinen Anteil hat. Dasjenige, was mit dem Bewußtsein zusammenhängt, das würde aurisch charakterisiert sein in den hellen Partien, die ich hier dargestellt habe (siehe Zeichnung Seite 31). So wie hier zusammenstoßen des Menschen Geistig-Seelisches mit dem Geistig-Seelischen der Umwelt, so stößt nach innen des Menschen Geistig-Seelisches mit seinem Unterbewußten - also auch eigentlich dem Universum angehörig — zusammen. Dieses Zusammenstoßen muß ich in den Strömungen so zeichnen, daß die einen Strömungen ins Unendliche hinausgehen; anders muß ich dieses Zusammenstoßen im Inneren des Menschen zeichnen. Da muß ich auch eine Schleifenlinie zeichnen, aber diese muß ich so zeichnen, daß sie nach innen verläuft. Geben Sie acht: Ich zeichne durchaus eine Schleifenlinie, aber ich nehme die untere Schleife und schlage sie um, so daß die Schleifenlinie so wird:

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Cite: GA 183/1918-08-18/p017 · edition original