Sechster Vortrag

GA 183/1918-08-26/p014 ·1918-08-26 · original (original)
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Denken wir uns jetzt das Gehirn weg, und denken wir uns, wir sehen beim gewöhnlichen Menschen zwischen Geburt und Tod das Seelenleben an, dann würden wir sagen müssen: Der wahre Mensch, in dieser Weise gesehen, der ist in seinem Zustande zwischen Geburt und Tod so, daß er eigentlich - da muß ich allerdings das jetzt anders schematisch zeichnen - sein Antlitz seinem Körper so zuwendet (siehe Zeichnung Seite 105, lila); sein Seelenleben wendet er dem Körperlichen zu. Und wenn wir auf das Gehirn sehen, so streckt dieses Seelenleben hier Fühlhörner vor, die in die Löcher des Gehirns hineingehen. Was ich dort (siehe Zeichnung Seite 102) gelb gezeichnet habe, zeichne ich hier lila, weil das besser dem Anblick im lebenden Menschen entspricht. Das wäre das, was sich ins Gehirn erstreckt beim lebenden Menschen.

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