Sechster Vortrag

GA 183/1918-08-26/p030 ·1918-08-26 · original (original)
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Ihre Arme und Hände, Ihre Beine und Füße seien Kräfte, übersinnliche Kräfte. Würden Sie nur sie haben, Sie würden sie nicht mit den Augen sehen. Sie sind angefüllt, diese Kräfte sind angefüllt mit den Säften, mit dem Blute, und das, was als mineralische Masse, flüssig oder zum Teil fest, zum geringsten Teile fest, Unsichtbares ausfüllt, das sehen Sie (schraffiert). Was Sie im Grabe lassen, was verbrannt wird, das sind nur, ich möchte sagen, die mineralischen Einschlüsse. Ihre Arme und Hände, Ihre Beine und Füße sind nicht sichtbare Füße und so weiter, sie sind Kräfte, und diese nehmen Sie mit. Die Formen nehmen Sie mit. Sie sagen: Ich habe Hände und Füße. - Derjenige, der in die geistigen Welten hineinsieht, der sagt nicht: Ich habe Hände und Füße -, sondern er sagt: Es gibt Geister der Form, Elohim, die denken kosmisch, und deren Gedanken sind meine Arme und Hände und Beine und Füße; und deren Gedanken sind mit Blut und andern Säften ausgefüllt. - Aber Blut und andere Säfte sind auch wiederum nicht das, als was sie im Physischen erscheinen; diese Stofle sind wiederum die Vorstellungen der Geister der Weisheit, und dasjenige, was der Physiker Stoff nennt, das ist nur der äußere Schein. Wo der Physiker den Stoff hinsetzt, müßte er sagen: Da stoße ich auf einen Gedanken der Geister der Weisheit, der Kyriotetes. Und wo Sie Arme und Hände, Beine und Füße sehen, da können Sie nicht einmal darauf stoßen, da müssen Sie sagen: Hier bilden die kosmischen Gedanken der Geister der Form meine Formen. — Kurz, so sonderbar das klingt: Ihren Körper gibt es ja gar nicht, sondern da, wo im Raume Ihr Körper ist, da leben durcheinander die kosmischen Gedanken der höheren Hierarchien. Und würden Sie nicht der Maja gemäß, sondern richtig sehen, so würden Sie sagen: Hier erstrecken sich herein die kosmischen Gedanken der Exusiai, der Geister der Form, der Elohim. Diese kosmischen Gedanken machen sich mir sichtbar, indem sie ausgefüllt sind mit den kosmischen Gedanken der Geister der Weisheit. Das gibt Arme und Hände, Beine und Füße. Gar nicht steht das da, als was es in der Maja erscheint, vor dem geistigen Blicke, sondern da stehen die kosmischen Gedanken, und diese kosmischen Gedanken ballen sich zusammen, kondensieren sich, schieben sich ineinander, und daher erscheinen sie uns als diese Schattenfigur, als die wir herumgehen, von der wir glauben, daß sie wirklich ist. Also den physischen Menschen, den gibt es gar nicht.

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Cite: GA 183/1918-08-26/p030 · edition original