Neunter Vortrag

GA 183/1918-09-02/p024 ·1918-09-02 · original (original)
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Nun ist aber Ahriman, so sonderbar das klingen mag, diejenige Macht, deren sich die allgemeine Weltenschöpfung bedient, um die Natur hervorzubringen. Wenn man von dem Geist der Natur spricht, wenn man vom reinen Geist der Natur spricht, müßte man eigentlich von dem ahrimanischen Geiste sprechen. Da ist er vollberechtigt, der ahrimanische Geist. Die Wesenheiten der normalen Hierarchien, die bedienen sich des ahrimanischen Geistes, um das hervorzubringen, was sich als Natur um uns herum ausbreitet. Daß wir die Natur nicht durchgeistigt empfinden, das rührt eben davon her, daß im gegenwärtigen Leben der Natur der Geist nicht enthalten ist, sondern daß er von der Vergangenheit her wirkt. Und das ist das Geheimnis, möchte ich sagen, der weltschöpferischen Mächte, daß sie sich eines Geistes, den sie stehengelassen haben auf einer früheren Stufe, bedienen zur Wirkung auf einer späteren Stufe, aber ihn von der Vergangenheit herein wirken lassen.

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