Dritter Vortrag

GA 184/1918-09-08/p008 ·1918-09-08 · original (original)
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Nun können wir fragen: Was haben nun in ähnlicher Weise die Wesen der zweiten und ersten Hierarchie für eine Aufgabe, also die Exusiai, Dynameis, Kyriotetes, die Formgeister, die Bewegungsgeister, die Weisheitsgeister? Ja, die haben eine viel umfassendere Aufgabe. Wir sehen zunächst von ihrer Beziehung zum Menschen ab. Sie können sich diese Aufgabe am besten vor die Seele führen, wenn Sie das Augenmerk lenken auf Ihren Ätherleib. Nicht wahr, wenn Sie von Ihrem Ich ausgehend zunächst den Weg nach innen nehmen, so kommen Sie zu Ihrem Astralleib. Durch Ihren astralischen Leib hängen Sie zusammen mit dem geschichtlichen Leben der Menschheit. In das geschichtliche Leben der Menschheit wirken wiederum herein die Wesenheiten der dritten Hierarchie, die das geschichtliche Leben der Menschen machen. Aber wenn Sie weitergehen, wenn Sie bis zum Ätherleib hinuntergehen, da ist dieser Ätherleib eine sehr komplizierte Wesenheit. Der Mensch kennt nicht viel im heutigen Bewußtsein von der ganzen Kompliziertheit, die diesem menschlichen Ätherleib zugrunde liegt. Aber Sie bekommen ja einen gewissen Begriff, was da alles arbeiten muß an diesem Ätherleib, wenn Sie die «Geheimwissenschaft im Umriß» studieren; da ist Ihnen in der Aufeinanderfolge der Saturn-, Sonnen- und Mondenzeit, also der aufeinanderfolgenden Verkörperungen unserer Erde gezeigt, wie dieser Ätherleib sich herausbildet aus dem gesamten Kosmos, und wie die Wesenheiten der höheren Hierarchien mitwirken. Bringen wir das in eine anschauliche Formel, so können wir von einem gewissen Gesichtspunkte aus sagen: Alles das im Weltenwerden, was also jetzt umfassender ist, womit unser Ätherleib ebenso zusammenhängt wie unser astralischer Leib mit dem geschichtlichen Leben der Menschheit, das wird geschaffen und gebildet von den Wesenheiten der zweiten Hierarchie, von den Exusiai, Dynameis, Kyriotetes. Also ich werde, um dies zu veranschaulichen, sagen: Von den Wesenheiten der zweiten Hierarchie wird alles dasjenige gemacht, was in den menschlichen Ätherleib hineinwirkt.

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