Vierter Vortrag

GA 184/1918-09-13/p027 ·1918-09-13 · original (original)
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In unser Denken - und dieses Denken ist ja nicht in der Evolution denkbar ohne die Mitwirkung zum Beispiel des sprachlichen Elementes - wirkt das Ahrimanische herein. In unser Wollen wirkt das Luziferische hinein. Das Ahrimanische, das durchdringt uns, indem es unseren Intellekt, der in der Gesamtevolution heute noch schwächer ist, der ein kindlicher ist, auf eine gewisse Sonnenhöhe hinaufschraubt. Aber es entsteht dadurch auch die Kehrseite: wir haben einen Intellekt, der eigentlich nicht aus uns wächst; wir haben ungefähr einen solchen Intellekt, den man vergleichen könnte nicht mit einer Pflanze, die aus dem Boden wächst und dann den Keim hat, sondern mit einer Pflanze, der eine andere Pflanze aufgesetzt ist, die nicht einen Keim trägt, sondern eine andere Pflanze trägt, und zwar eine weitaus vollkommenere Pflanze.

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