Vierter Vortrag

GA 184/1918-09-13/p028 ·1918-09-13 · original (original)
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Unser Intellekt ist ahrimanisch geordnet, ahrimanisch durchgliedert. Dadurch hat unser Intellekt für den Menschen etwas Verblendendes. Selbstverständlich stehen wir nicht auf dem Standpunkt, wenn wir Geisteswissenschafter sind, daß wir diesen Intellekt, weil er ahrimanisch ist, nicht gebrauchen sollen; sondern man muß nur illusionsfrei die Dinge anschauen, man muß sich nur klar darüber sein, daß der menschliche Intellekt ein Licht ist, das stark scheint, stärker scheint als dasjenige scheinen könnte, was als Intellekt heute schon aus der Menschennatur herausfließt. Es hat das intellektuelle Prinzip für die Menschennatur etwas Verblendendes, etwas die Dinge für ihn in eine gewisse Sphäre Rückendes, in der er geblendet wird. So wie ein starkes, aufs stärkste blendendes Licht auf die Dinge fallen würde, so ist es, wenn der Mensch selbst mit seinem Intellekt die Dinge beleuchtet. Dadurch macht er sie sich ja eigentlich im wesentlichen zur Illusion.

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