Vierter Vortrag

GA 184/1918-09-13/p038 ·1918-09-13 · original (original)
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Wir dürfen unbedingt nicht — das ist des Menschen Aufgabe in der Gegenwart — den Geist so nehmen, wie ihn die neueren Philosophien nehmen. Wir dürfen die Natur nicht so nehmen, wie sie die naive Naturanschauung oder auch die theoretische Naturwissenschaft der Gegenwart nimmt. Sondern wir müssen gewissermaßen die Verblendung, die wir über die Natur haben, ablegen und erkennen, wie die Natur bloß Bild ist von einem andern, und wir müssen erkennen, wie der Geist, so wie er sich heute der Philosophie darstellt, bloß Schattenbild ist. Dann wird die Brücke geschlagen zwischen der gewöhnlichen Geistanschauung und der gewöhnlichen Naturanschauung.

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