{"corpus":"steiner","locus":"GA 184/1918-10-04/p019","lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"text":"Nun müssen wir fragen: Woher kommt denn das alles? Das ist ja vor allem die Frage, die uns interessieren muß: Woher kommt denn das alles? Welcher Art sind denn solche Wesenskräfte wie die ahrimanischen und die luziferischen? Nicht wahr, wir wissen, unsere Erde ist die Metamorphose - um diesen Goetheschen Ausdruck zu gebrauchen — vorhergehender kosmischer Weltenkörper, die vierte Metamorphose. Und um Ausdrücke zu haben, haben wir gesagt: Die Erde war zuerst verkörpert als Saturn, dann als Sonne, dann als Mond und ist jetzt als Erde verkörpert. Also wir wissen, diese Erde ist die vierte Verkörperung ihrer kosmischen Wesenheit, die vierte Metamorphose. Sie wird weitere Metamorphosen durchmachen. Das alles müssen wir in Erwägung ziehen, wenn wir nun weiter fragen wollen: Welche Bedeutung im ganzen kosmischen Zusammenhange, in dem der Mensch drinnensteht, haben die ahrimanischen und die luziferischen Kräftewesenheiten? - Wir wissen, mit der Gestaltung, welche der uns zunächst berührende Teil des Kosmos, unsere Erde, angenommen hat, hängen die Geister der Form zusammen. Und wenn man das ganz besonders Charakteristische der Erdenbildung ins Auge faßt, so ist es identisch mit dem Wesenhaften, was - wie ich vorhin sagte — allerdings nur zum kleinsten Teile, aber doch in dem liegt, wie wir die Schwerkraft überwinden in unserer eigenen Aufrichtekraft. Diese Geister der Form sind gewissermaßen die regierenden Kräfte des irdischen Daseins, der gegenwärtigen Metamorphose unseres Planeten. Diese Geister der Form, sie wirken aber, wie wir wissen, durch andere Geister, die wir Archai, Archangeloi, Angeloi nach alten Benennungen in unserer modernen Weise benennen.","text_trust":"verbatim","quote_safe":true,"title":"Zehnter Vortrag","site_heading":null,"date":"1918-10-04","location":null,"word_count":250,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/184/1918-10-04/p019","alignment_confidence":null,"alignment_reason":null,"two_voice_volume":false,"translation_credit":null,"edition_coverage":{"de":["original"],"en":["English"]},"available_versions":[{"lang":"de","edition":"original","edition_basis":null,"is_original":true,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/de/ga/184/1918-10-04/p019"},{"lang":"en","edition":"English","edition_basis":null,"is_original":false,"is_default_edition":true,"url":"https://anthroposophy.ai/v1/steiner/en/ga/184/1918-10-04/p019","paragraph_aligned":true}],"record":{"record_type":"unknown","scope":"volume","note":"How this text was taken down (shorthand transcript, listeners' notes or manuscript) is not on record here. Unknown is not an assurance of a stenogram: check the edition's own notes before resting an argument on one word.","evidence":null,"evidence_translation":null,"evidence_source":null}}