Zehnter Vortrag

GA 184/1918-10-04/p037 ·1918-10-04 · original (original)
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Nun wissen wir, daß die luziferischen Kräfte gerade darinnen ihr Wesen haben, daß sie eigentlich dem Reich der Dauer angehören und das, was sie im Reich der Dauer machen sollten, ins Reich der Zeitlichkeit hereintragen. Das würde keinen Ausgleich haben, wenn nicht dem Reich der Zeitlichkeit der T'od eingefügt wäre, der den Menschen wiederum herausführt aus dem Reich der Zeitlichkeit in das Reich der Dauer. Der Tod ist der Ausgleicher gegenüber dem Luziferischen. Das Luziferische trägt die Dauer in die Zeit herein; der Tod trägt die Zeit in die Dauer hinaus. So ist es abstrakt ausgesprochen, allein in dieser Abstraktion liegt eben eine Unsumme von Konkretem.

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